Götter und Gottheiten
Griechische Götter - Eris
Eris ist in der griechischen Mythologie die Göttin der Zwietracht und des
Streites.
Sie ist bekannt durch den goldenen Apfel der Zwietracht (den sprichwörtlichen
"Zankapfel" oder Erisapfel), den sie auf der Hochzeit des Peleus und
der Thetis, zu der sie nicht eingeladen war, unter die Gäste warf. Auf
diesem Apfel war „der Schönsten“ eingraviert. Aphrodite, Athene
und Hera begannen um den Apfel zu streiten. Auf den Rat des Zeus führte
Hermes die drei zu Paris; dieser solle ihn der schönsten der drei Göttinnen
geben. Paris entschied sich für Aphrodite, die ihm Helena als schönste
Frau (der Welt) versprach. Deren Entführung löste dann den Trojanischen
Krieg aus.
Eris erscheint oft als hinkende, zusammengeschrumpelte, kleine Frau. Erst wenn
sie es schafft, den Neid und den Hass der Menschen zu wecken, erblüht sie
zu ihrer wahren Gestalt.
Homer schreibt über sie in der Ilias: „Was sie einmal begonnen hat,
davon kann sie nicht mehr lassen. Von ihrer kleinen Gestalt wächst sie
zu gigantischer Größe und Schönheit empor.“
In Werke und Tage des Hesiod ist neben der zänkischen Eris auch noch eine
„gute“ angeführt, die den Menschen zur Arbeit anspornt.
Eris wurde aus der griechischen in die römische Mythologie als Discordia
(Zwietracht) übernommen.
(Quelle: Auszüge aus Wikipedia)
|